Metallica eröffnen Quebec Arena

14.12.2015

"Big Mick" Hughes setzt auf Meyer Sound LEO in einem TM-Array auf der Arena-Bühne inmitten der neuen Quebec Arena in Kanada.


 

Metallicas langjähriger FOH-Engineer "Big Mick" Hughes scheut sich nicht vor Innovationen und feiert auch nach 30 Jahren mit der Band noch Premieren. Zum ersten Mal hat Metallica auf einer Arena-Bühne ein Meyer Sound LEO-Family-Lautsprechersystem mit 1100-LFC Low-frequency Control Elements in einer TM-Array Konfiguration genutzt, als die Band kürzlich das 20.000 Sitzplätze fassende Videotron Centre in Quebec City, Kanada eröffnete.

 

Das neue Videotron Centre in Quebec City und Metallica mittendrin (Foto: Carlos Escobar).
Das neue Videotron Centre in Quebec City und Metallica mittendrin (Fotos: Carlos Escobar).

 

"Ich habe noch nie eine so große Menge an Low-End mit einer solchen Dichte gehört, wenn wir aus der Mitte heraus gespielt haben", sagt Hughes. "Das TM-Array funktioniert fantastisch gut. Die 1100-LFCs liefern einfach nur eine unglaubliche Energie."

 

"Big Mick" Hughes am Midas XL8 in Quebec: Noch nie so viel Bass mit einer solchen Dichte (Foto: Carlos Escobar).
"Big Mick" Hughes am Midas XL8 in Quebec: Noch nie so viel Bass mit einer solchen Dichte (Fotos: Carlos Escobar).

 

"Bei Arena-Shows muss man das, was man tut, einfach im Griff haben, LEO verhält sich bei allen Frequenzen sehr gut", so Hughes.

"Du bist im Nahfeld eines Teils der PA, aber es können Probleme durch den Raum auftreten, die von Array-Elementen verursacht werden, die in andere Richtungen abstrahlen. LEO macht das komplett überschaubar.

Mit seiner Phasenkohärenz erzielt man eine viel bessere Tiefenwirkung, und die Tiefen und Mitten breiten sich nicht seitlich und nach hinten aus. Und weil LEO so gerichtet ist, geht mehr Energie dorthin, wo man sie hin haben möchte - das macht es auch für die Band auf der Bühne leichter."

 

Die TM-Array-Konfiguration bestand aus 40 1100-LFC-Elementen, die in vier Arrays direkt über Lars Ulrichs Drumkit geflogen wurden, um ein gleichmäßiges, ringförmiges Abstrahlverhalten der tiefen Frequenzen im gesamten Zuschauerbereich zu erzielen.

 

Das neue Videotron Centre in Quebec City und Metallica mittendrin (Foto: Carlos Escobar).

 

Das Main Array im Videotron Centre umfasst 72 LEO-M-Line-Array-Lautsprecher für die langen Seiten der Arena und 72 LYON-W-Wide-coverage-Line-Array-Lautsprecher für die kürzeren Seiten, Downfills waren jeweils vier LYON-M- und LYON-W-Lautsprecher.

Acht MICA- und 16 M'elodie-Line-Array-Lautsprecher dienten als Frontfill, vier JM-1P-Arrayable-Lautsprecher kamen als Side-Fill zum Einsatz, 48 700-HP-Subwoofer deckten den unteren Sitzbereich ab. Ein Galileo-Callisto-Lautsprecher-Management-System mit zwei Galileo-616-AES- und zehn Galileo-Callisto-616-Array-Processors übernahmen die Systemsteuerung und das Alignment.

 

 

Die Band spielte zwei Nächte zuvor im Colisée Pepsi die letzte Show in dem in die Jahre gekommenen Venue, wo die meisten dieser Systemkomponenten in einer normalen Bühnenkonfiguration eingesetzt wurden. Alle Systeme wurden von Solotech aus Montreal bereitgestellt.

Metallica touren mit ihrem eigenen Stage-Monitoring-System, das üblicherweise 36 Meyer Sound MJF-210-Stage-Monitore umfasst.

 

"Das Coverage war unglaublich gleichmäßig, sicherlich auch weil LEO und LYON hinsichtlich ihres Abstrahlverhaltens so perfekt aufeinander abgestimmt sind", sagt Lee Moro, Senior Project Director bei Solotech.

"Und ihre Leistung kann man genau auf den Punkt ausrichten. Der Punch und die Klarheit sind genau dort wo man sie braucht."

 

Das neue Videotron Centre in Quebec City und Metallica mittendrin (Foto: Carlos Escobar).

 

Hughes mixte die Shows auf einem digitalen Midas XL8-Mischpult und spricht den DPA d:vote-4099-Mikrofonen an den Drums ein besonderes Lob aus. Gesangsmikrofone waren Shure Super 55, die von der Band wegen ihres Vintage-Looks bevorzugt werden.

 

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