Auto-Feier zum 125. Geburtstag | Die Referenz
Skip to main content

Auto-Feier zum 125. Geburtstag


Multimediale Auto-Sinfonie „autoSYMPHONIC“ zum 125. Geburtstag des Autos mit grandMA2 in Mannheim.

 

Die Welturaufführung der „autoSYMPHONIC“ begeisterte 17.000 Besucher, inszenierte die Entstehungsgeschichte des Automobils und gab einen Ausblick in dessen Zukunft.

 

 

autoSYMPHONIC in Mannheim mit grandMA2 auf DieReferenz.de

Fotos: Ralph Larmann

 

Für den Event wurde die gesamte Friedrichsplatzanlage in eine Konzertarena mit einer Fläche von 65.000 Quadratmetern verwandelt. Neben einem Konzert der „Söhne Mannheims“ wurde die eigens für diesen Abend komponierte „autoSYMPHONIC“ unter anderem vom SWR Sinfonieorchester Baden-Baden gespielt.

 

In die Sinfonie waren 80 Fahrzeuge integriert, die von 100 Percussionisten bespielt wurden, indem sie Autotüren im Takt öffneten und schlossen, Scheibenwischer betätigten oder auch mit Schlagzeugstöcken die Felgen zum Klingen brachten.

 

Die Multimedia-Inszenierung von Horst Hamanns illustrierte mit Licht und Laser und auf 600 qm LED-Screens die Geschichte des Automobils. Das Lichtdesign stammte von Thomas Gerdon, der für den Event ein grandMA2 System, bestehend aus 4 x grandMA2 full-size, 4 x grandMA2 light, 4 x MA NPU (Network Processing Unit) und 18 x MA 2Port Node einsetzte.

 

autoSYMPHONIC in Mannheim mit grandMA2 auf DieReferenz.de

„Ich hatte mich schon vorab entschlossen, die grandMA2 zu verwenden, weil das System zum einen nahezu alternativlos und zum anderen absolut unproblematisch einzusetzen ist“, erklärte Gerdon seine Wahl. „Während der gesamten zehn Tage vom Pre- über das Live-Programming bis hin zur eigentlichen Show gab es nicht eine einzige Situation, in der irgendwelche Abläufe durch pultseitige Probleme in Verzug gekommen wären. Allein das bekräftigte erneut meine Entscheidung für die grandMA2.“

Über das Lichtdesign äußerte sich Gerdon: „Zunächst folgte das Lichtdesign dem Konzept des künstlerischen Leiters und Direktors Horst Hamann, der schon die ersten Grundrichtungen des Designs und bestimmter Effekte vorgab. Des Weiteren sollte das Design zum einen die Symmetrie und Geschlossenheit des Platzes widerspiegeln und zum anderen alle Bauwerke und alle Besonderheiten optisch in das dramaturgische Konzept einbinden.“

„Allein die technische und musikalische Dimension des Events war ungewöhnlich“,
fuhr der Lichtdesigner fort. „Erwähnenswert ist noch, dass über den gesamten Platz ein MA-Netzwerk verteilt war, das 36 DMX-Universen berechnete, die mittels der MA 2Port Node lokal an den benötigten Stellen wieder ausgegeben wurden.“

 

Als Operator waren Sascha Matthes, Matthias „Matze“ Meyert, Thomas Dietze, Matt Finke, und Timo Weinhold tätig. Die technische Gesamtleitung hatte Jens Diefenbach von m:con Mannheim inne. Das Unternehmen trat auch als Generalunternehmer in Erscheinung. Das Licht-Equipment wurde von der EBS Light GmbH geliefert.

 

www.lightpower.de