Besucher gehen neue Wege | Die Referenz
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Besucher gehen neue Wege


Stephanie Walloner zur neuen Hallensituation auf der Prolight + Sound und den Messe-Auftritt von JB Lighting.

JB Lighting ist als deutscher Hersteller vom Beleuchtungstechnik in den letzten Jahren enorm gewachsen. Ein Schwerpunkt war dabei die Entwicklung eines LED-Washlights mit optischem Zoom. Wir haben die Marketing-Spezialistin Stephanie Walloner nach Ihren Messe-Prognosen gefragt.

DieReferenz: Welche Entwicklung erwarten Sie sich auf der Prolight + Sound 2010?
Stephanie Walloner: Wir erwarten keine bahnbrechenden Neuerungen, sondern Verbesserungen in den Technologie-Bereichen, die sich in den letzten Jahren abgezeichnet haben. Es gibt im Moving-Light-Sektor drei Segmente, in denen größere Veränderungen feststellbar waren: Zum einen haben viele Hersteller mittlerweile Beam-Scheinwerfer im Programm, und es gibt einige, die auf das Pferd Plasmaleuchtmittel setzen.  Wir erwarten außerdem, dass es ebenfalls einige Hersteller gibt, die im Bereich LED-Washlights neue Scheinwerfer vorstellen werden.

DieReferenz: Wie finden Sie die neue Hallen-Aufteilung?
Unsere Erfahrung in der Vergangenheit war, dass es positiv war, wenn die Stände nicht an den gewohnten Plätzen standen. Eingeschliffene Laufwege werden dadurch gebrochen, und viele Besucher orientieren sich neu. Außerdem ist so ein Austausch mit neuen Standnachbarn möglich, was sich ebenfalls immer als positiv herausgestellt hat. Die Situation mit den neuen Hallenbelegungen können wir nicht abschließend einschätzen. Grundsätzlich kommt uns die Aufteilung etwas zerstückelt vor. Ob das im Sinn des Messebesuchers ist, wagen wir zu bezweifeln.

DieReferenz: Wird sich an Ihrem Stand etwas ändern?
Unser Stand wird sich wie im vergangenen Jahr präsentieren. Da wir seit Anfang 2010 ein neues Logo haben, sind wir der Meinung, dass wir nur schrittweise die Außendarstellung verändern sollten. Also gibt es 2010 ein neues Logo auf bekanntem Stand, und im nächsten Jahr werden wir dann ein neues Standkonzept vorstellen.

DieReferenz: Sind es nicht immer die selben Leute, die Sie in Frankfurt treffen?  Gibt es überhaupt noch Neukontakte?
Frankfurt hat sich unserer Meinung nach als eine der wichtigsten Branchenmessen etabliert und ist durch den Termin im März sowohl Stimmungsbarometer fürs Jahr, als auch letzte Instanz vor wichtigen Investitionsentscheidungen. Sicher sind rund 90 Prozent der Standbesucher vorbekannt, meist sogar bereits Kunden. Die Bestandskundenpflege nimmt in Frankfurt eine wichtige Rolle ein.

Die Erwartungshaltung im Bezug auf Neukunden ist von unserer Seite her nicht allzu groß. Trotzdem haben wir in den vergangenen Jahren in Frankfurt wichtige neue Kontakte machen können. Im Prinzip hängt viel an neuen Produkten und deren Darstellung. In diesem Zusammenhang gefällt uns die Innovation Gallery der Plasa in London sehr gut. Besucher informieren sich dort gezielt über Neuheiten und besuchen im Anschluss auch die Stände der Aussteller, die weniger bekannt sind.


DieReferenz: Wie schaut es mit Kopien aus?

Das ist ein leidiges Thema. Es existieren bereits Kopien von nahezu jedem erfolgreichen Produkt. Wir sind selbst ein Unternehmen, das große finanzielle Mittel in Forschung und Entwicklung steckt und haben durch Pionierarbeit das erste LED-Washlight mit optischem Zoom vorstellen können. Wir versuchen uns mit rechtlichen Mitteln zu schützen, können aber als mittelständisches Unternehmen unsere Ressourcen nur bedingt mit juristischen Angelegenheiten binden.

Prolight + Sound: Halle 11.0, D67

www.jb-lighting.de