Fragen an Daniela Titze

LTH-Geschäftsführerin Daniela Titze über Knödel, Thailand und ihren neuen drahtlosen RGB-Controller.
Daniela Titze ist Mitinhaberin und Geschäftsführerin der LTH GmbH, des Lichttechnikhauses. Was 1994 als Großhandel mit den Marken LDR und Advance Tapes begann, hat sich nach einem Umzug 2007 auf ein 7.000 Quadratmeter großes Grundstück mit einem 1.800 qm großen Lager ordentlich gemausert: Der letzte Katalog mit einem Umfang von 238 Seiten erschien in einer Auflage von 10.000 Stück.
DieReferenz: Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Daniela Titze: Oh, ich mag ganz arg gerne Knödel. Also, wenn's Knödel gibt, dann bin ich immer vorne mit dabei. Dabei mag ich eigentlich alle Arten sehr gern, aber der Favorit sind schon die Kartoffelknödel.
DieReferenz: Was ist Ihr Lieblingsgetränk?
Titze: Das ist schon eine richtig leckere Latte macchiato - und am liebsten dann noch in Italien, das ist wirklich die Krönung.
DieReferenz: Was ist Ihr Lieblingsland?
Titze: Ich bin sehr begeistert von Thailand. Ich war da jetzt zwei Mal, und es war beide Male wunderbar, ein wunderschönes Klima, sehr, sehr leckeres Essen, ich mag dieses Scharfe, Würzige sehr gern ... jedenfalls habe ich dort jedes Mal eine richtig gute Zeit gehabt, und das macht dieses Land dann zum Favoriten.

DieReferenz: Was ist Ihre Lieblingsstadt?
Titze: Das ist eigentlich schon Lissabon. Ich war mal in Lissabon, und fand diese Stadt so faszinierend. Die hat so pulsiert und hatte so viel Leben. Der Aufenthalt war eigentlich ein bisschen zu kurz, ich hab sie also nicht komplett mitnehmen können. Deshalb will ich da auch unbedingt mal wieder hin.
DieReferenz: Was ist Ihre Lieblingsmusik?
Titze: Ich bin sehr, sehr beit gefächert von meinem Musikgeschmack her. Das letzte Konzert war AC/DC, da hatte ich einen Riesenspaß dabei, ich gehe aber auch gerne in die ganz andere Richtung, also Simply Red oder George Michael. Ich mag aber auch gern starke Frauenstimmen wie zum Beispiel Alanis Morissette oder Alicia Keys.
DieReferenz: Haben Sie selbst mal Musik gemacht?
Titze: Als kleines Mädchen habe ich Blockflötenunterricht gehabt, das war aber dann alles. Es kam dann nicht mal mehr zur Querflöte, da hatte ich dann andere Interessen.
DieReferenz: Was ist Ihre Lieblingsmesse?
Titze: Meine Lieblingsmesse ist schon die Prolight + Sound. Einfach aus dem Grund, weil ich dort die meisten meiner Kunden treffe. Weil man doch in diesen vier Tagen ganz kompakt so viele Gesichter sieht, mit denen man das ganze Jahr nur telefoniert. Auch, weil es so international ist. Man schüttelt in vier Tagen eigentlich auch der halben Welt die Hand, die Leute kommen bis aus den entferntesten Ländern. Das ist zwar auch sehr stressig, aber auf der anderen Seite ist es wegen der Vielfalt auch trotzdem der Favorit.
DieReferenz: Was ist Ihr Lieblingsprodukt im eigenen Portfolio?
Titze: Da fällt mir schon ein aktuelles Produkt ein, das ich gesehen habe und gleich gesagt: Meine Güte, ist das eine clevere Idee. Wir haben einen neuen Wireless-RGB-Controller, mit dem man über einen TouchScreen und einem Pen die Farben anwählen kann, die man beispielsweise an dem LED-Scheinwerfer haben möchte und von da aus einstellen. Man kann also wirklich frei durch die Gegend laufen mit dem Gerät und mehrere Geräte anwählen und sagen, die lege ich jetzt auf Rot oder auf Grün ... Das fand ich mal wieder eine ganz herausragende Idee, die mich wirklich immer wieder neu begeistert.
DieReferenz: Wo stehen wir Ihrer Meinung nach in zwei Jahren, wenn in Berlin wieder eine Showtech stattfindet?
Titze: Ich denke, dass der deutsche Markt schon etwas zu Knabbern hat, aber ich glaube, dass es die deutsche Mentalität ist, sich da durchzubeißen. Dass wir letztlich die Schaffer sind und man sich letztlich wieder auf die guten alten Tugenden besinnt und sagt, in jeder Krise steckt auch eine Chance. Ich glaube, dass es schon eine Selektion geben wird, dass schon die eine oder andere Firma, die vielleicht nicht genug Drive hat oder nicht innovativ genug ist, auf dem Weg verloren gehen wird, aber die Branche an sich wird in zwei Jahren trotzdem überlebt haben.

