ISE 2011: Jörg Rader | Die Referenz
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ISE 2011: Jörg Rader


Auf der ISE: Jörg Rader von Audio-Technica hat mehr dabei als ein innovatives Konferenzsystem.

Herr Rader, wie oft waren Sie schon in Amsterdam?
Jörg Rader: Ich bin jedes Jahr einige Male in Amsterdam und immer schon zur ISE, wir sind ja praktisch Gründungsmitglied der Messe und von Anfang an dabei.

Wann und wie sind Sie angereist?
Rader: Ich bin mit dem Auto gekommen am Montag Nachmittag.

Wie entwickelt sich die Messe, und wie entwickelt sich Ihre Firma?
Rader: Die Messe entwickelt sich so gut, dass man es inzwischen als neuer Aussteller kaum schafft, einen Standplatz zu bekommen. Die Firma audio-technica in Deutschland hat ebenfalls im letzten Jahr eine große Erfolgsgeschichte gehabt.

Wir hatten vorher ein sehr schwieriges Jahr, weil zusätzlich zu den Umsätzen, die wir hatten, auch noch ein Umzug innerhalb der Stadt anstand, was für uns alle ein Kraftakt war. Wir haben vier neue Leute in einem Team von zwölf Leuten. Drei haben wir durch die Babypausen verloren. Und man kann sich vorstellen, wenn man ein Drittel der Belegschaft auswechselt, dann ist das schon ein hartes Stück Arbeit. Das Ergebnis ist sehr gut, der Weg dahin war mitunter schwieriger.

Jörg Rader von Audio-Technica auf der ISE 2011 in Amsterdam

Was ist Ihr heißestes Produkt 2011?
Rader: Ich glaube, dass unser drahtloses Konferenzsystem sehr gut einschlägt, ich glaube auch, dass neue innovative Lösungen zum Thema Funktechnik in diesem Jahr ganz heiß werden.

Haben Sie hier zur Messe schon vorab Termine ausgemacht?
Rader: Ich habe viele Termine schon vorher gemacht und zwar aktiv und passiv.

Auf welche Besucher hier auf der Messe können Sie gut verzichten?
Rader: Ich möchte auf keinen Besucher verzichten, ganz im Gegenteil, kommt alle her!

Welchen Stellenwert hat die ISE für Sie im Vergleich zur Prolight + Sound und zur Showtech?
Rader: Zur Showtech kann ich wenig sagen, da bin ich wenig involviert. Frankfurt ist natürlich für uns die Messe, die richtig stressig ist. Da habe ich die ganze Zeit durch alle 30 Minuten Termine, das ist hier in Amsterdam nicht so, da habe ich vielleicht vier Termine am Tag. Ich stelle hier aber auch fest, dass wir neue Kunden kennenlernen, die uns bisher nicht kannten. In Frankfurt ist das nicht so, da macht man normalerweise Bestandskundenpflege, aber wirklich neue Kunden trifft man da kaum.

Was erwarten Sie geschäftlich vom Jahr 2011?
Rader: Ich erwarte, dass es mindestens halb so gut läuft wie das letzte Jahr, dann sind wir sehr, sehr zufrieden.

Was halten Sie von der derzeitigen 3-D-Entwicklung?
Rader: Diese Frage stellen Sie jemandem, der zu Hause einen normalen alten Fernseher stehen hat oder Lautsprecher daneben und der damit in der Woche vielleicht drei Stunden fernsieht. Ich habe für mich persönlich entschieden, dass ich die Investition nicht tätigen möchte, weil es mir das nicht wert ist. Es gibt aber sicherlich viele Leute, die jede Woche viele Stunden vor dem Fernseher verbringen und sich dafür weit mehr interessieren als ich. Von daher glaube ich, meine Meinung ist da völlig am Markt vorbei.

Was werden wir hier auf Ihrem Stand in einem Jahr Neues sehen?

Rader: Wir haben gleich mehrere völlig neuartige Ideen, Schallwandler zu zeigen, die wir in einem Jahr hier vorstellen werden, überwiegend im oberen Preisbereich, die allesamt Wandlerkonzepte darstellen, die es bisher auf der Welt nicht gibt. Wir werden auch drahtlose Lösungen zeigen, die neue Ansätze bieten und neue Lösungen für bestehende Probleme aufzeigen.

www.audio-technica.de