ISE 2011: Klaus Hilles | Die Referenz
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ISE 2011: Klaus Hilles


Auf der ISE: Klaus Hilles von Christie setzt auf die Mirage-M-Serie für 3-D-Projektionen.

 

Herr Hilles, wie oft waren Sie schon in Amsterdam?
Klaus Hilles: Bestimmt schon zehn Mal und auf der ISE, seit sie hier ist. Sie war ja vorher an unterschiedlichen Standorten.

Wann und wie sind Sie angereist?
Hilles: Ich bin mit dem Auto von Mönchengladbach aus angereist, weil man mit dem Auto von dort in zweieinhalb Stunden da ist.

Wie entwickelt sich die Messe, und wie entwickelt sich Ihre Firma?
Hilles: Ich sehe positive Entwicklungen, wir wachsen, da wir uns in verschiedenen Bereichen bewegen, was die Projektionstechnik angeht. Da sehen wir Entwicklungspotential. Und gerade in Bereichen wie dem Digitalen Kino oder Virtual Reality ist noch viel Entwicklungspotential vorhanden, so dass wir aller Voraussicht nach auch weiter wachsen werden.

Was ist Ihr heißestes Produkt 2011?
Hilles: Das ist die Mirage-M-Serie, Projektoren der Mittelklasse mit bis zu 10.000 ANSI-Lumen, die für die stereoskopische Projektion geeignet sind, die aber natürlich auch genauso gut im Konferenzraum einzusetzen sind. Sie haben den Vorteil, dass man neben den 2D-Bildern auch stereoskopische Bilder oder Sequenzen projizieren kann.

Haben Sie für die Messe schon vorab Termine ausgemacht?
Hilles: Auf Grund der erwarteten Besucherströme habe ich vorab Termine gemacht, damit ich dann auch wirklich Zeit habe, mich mit den wichtigen Partnern zusammen setzen zu können.

Auf welche Besucher hier auf der Messe können Sie gut verzichten?
Hilles: Natürlich auf Besucher, die nur darauf aus sind, Werbegeschenke einzusammeln.

Welchen Stellenwert hat die ISE für Sie im Vergleich zur Prolight + Sound und zur Showtech?
Hilles: Die ISE ist die bei weitem umfassendste Messe, das heißt, sie deckt eigentlich alle Bereiche aus dem Audio- und Video-Spektrum ab, so dass sie die universellste Messe ist. Die Prolight + Sound ist mehr im Bereich Licht, Ton, Event zu sehen, die Showtech natürlich speziell für die Veranstaltungstechnik, und hier auf der "Integrated Systems" findet man eben vom Konferenzraumprojektor bis hin zum Eventprojektor, von der einfachen Projektion über die stereoskopische Projektion bis hin zu Kino-Applikationen eigentlich das gesamte Portfolio.

Was erwarten Sie geschäftlich vom Jahr 2011?
Hilles: Ich hoffe natürlich weiterhin auf wachsende Umsätze, und die Anzeichen dafür sehen ganz gut aus, dadurch, dass auch die Industrie an Fahrt aufgenommen hat, so dass dort wieder verstärkt investiert wird, wovon wir natürlich auch zu profitieren erhoffen.

Was halten Sie von der derzeitigen 3-D-Entwicklung?
Hilles: Natürlich gibt es diesen Hype um 3-D. Wir sehen es verstärkt im industriellen Bereich, weil natürlich dort die Investitionen getätigt werden und weil auch dort die Applikationen vorhanden sind. Im Consumer-Bereich gibt es sicherlich diese Tendenzen auch, aber da ist es natürlich mehr eine Geschmacksfrage, wer das einsetzen möchte.

Was werden wir hier auf Ihrem Stand in einem Jahr Neues sehen?
Hilles: Wir werden natürlich weitere neue Christie-Produkte sehen, die wir ja stetig weiter entwickeln. Neue Auflösungen, neue Konzepte, neuen Beleuchtungsmöglichkeiten für die Projektion, andere Display-Systeme, da wird sicher noch das eine oder andere aus dem Hause Christie kommen.

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