ISE-Interview: Jens Richter
Als Aussteller auf der ISE in Amsterdam: Jens Richter von publitec geht in diesem Jahr in Richtung Tele-Media-Space.
Herr Richter, wie war Ihre Anreise nach Amsterdam?
Jens Richter: Sehr positiv, kein Problem.
Seit wann sind Sie in der Branche?
Richter: Seit 1986.
Was ist für Sie die gravierendste Veränderung seit damals?
Richter: Dass die Vorbereitungs- und Planungszeiten extrem verkürzt worden sind, und selbst bei größeren Projekten eigentlich zu wenig Zeit für die Vorbereitung übrig bleibt.
Was ist die letzte auffällige positive Entwicklung für Sie?
Richter: Dass die Kunden wieder bereit sind, für Qualität auch mehr Geld auszugeben.
Haben sich Ihre Kunden strukturell verändert?
Richter: Unter dem Aspekt der vorgehenden Frage eher auch zum Negativen, dass sie diesem zeitlichen Druck, der nicht unbedingt immer notwendig ist, teilweise zu sehr nachgeben.
Haben Sie vor, im neuen Jahr 2008 technisch Neues anzupacken?
Richter: Ja, das geht in den Bereich Tele-Media-Space.
Was war der letzte große Technologiesprung für Sie?
Richter: Das war Ende 2006, als wir umfassend in den Bereich DLP-Projektionstechnologie eingestiegen sind.
Was versprechen Sie sich generell von 2008?
Richter: Ein relativ gutes Geschäft mit einer gesunden Steigerungsrate und eine weitere Festigung im Markt hinsichtlich Lieferanten und Kunden.
Seit wann kennen Sie die ISE?
Richter: Von Beginn an, ich war 2004 als Besucher in Genf, und wir haben das erste Mal 2005 als Mitaussteller teilgenommen.
Mit welchem Ziel sind Sie her gekommen?
Richter: Wir treffen zum einen bestehende Kunden, vorwiegend aus Deutschland und aus den Benelux-Staaten, haben allerdings auch in der gleichen Menge Neukundenkontakte, die wir hier mitnehmen wollen.
Wie ist Ihr Eindruck von der Messe bis jetzt?
Richter: Der erste Tag ist recht positiv verlaufen, allerdings stelle ich schon fest, dass wir zwar eine stark angestiegene Zahl an Ausstellern haben, aber die Besucherzahl ist nicht im gleichen Maß gestiegen.
Welche Bedeutung hat die ISE für Sie im Vergleich mit anderen Messen?
Richter: Wir haben da unser Ranking: Position Eins ist für uns die Prolight+Sound, Position Zwei ist die Showtech, dann folgt die ISE.
Wie wichtig sind Messen generell für Sie?
Richter: Messen sind für uns sehr wichtig.
Welche Bedeutung hat das Internet für Sie und wie nutzen Sie es hauptsächlich?
Richter: Wir nutzen es, um eine allgemeine Firmeninformation über uns und unser Portfolio zu geben, sind allerdings zurückhaltend, was zum Beispiel Detailinformationen angeht. Da bevorzugen wir den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden.
Wie informieren Sie sich hauptsächlich über die Branche?
Richter: Durch die Präsenz auf den Messen, durch Fachmagazine und durch Gespräche mit Lieferanten und Kunden.
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