ProAudio Technology Live in Grimma

Bei "Gestört aber Geil" in Grimma setzte Felix Knabe in Sachen Beschallung auf VT16 und VS18 von ProAudio Technology.

 

Das DJ-Projekt "Gestört aber Geil" ist seit Jahren ein fester Bestandteil auf den Festivals der elektronischen Tanzmusik. Im Oktober waren sie zu Gast in Grimma. Zur Beschallung der 45 Meter tiefen Halle wurde ein System aus zwei mal acht VT16 und ein cardioides Subarray aus insgesamt zwölf VS18 von ProAudio Technology eingesetzt.

 

Stimmung und Sound gut: "Gestört aber Geil", 2017 in Grimma (Foto: EricFoto)

Stimmung und Sound gut: "Gestört aber Geil", 2017 in Grimma (Foto: EricFoto).

 

Für die gesamte Main-PA aus 16 VT16 und zwölf VS18 waren zwei 20.4-DSP-Verstärker zuständig. Das Nahfeld übernahmen vier MT12-Multifunktionslautsprecher und ein 6.2-DSP-Verstärker.

 

Felix Knabe, der technische Verantwortliche vor Ort, sagte: "Es bestand die Herausforderung, eine akustisch schwierige Sporthalle mit doppeltem Boden und 1.000 Quadratmetern Publikumsfläche für elektronische Musik zu beschallen. Das Handling der insgesamt 16 VT16 und zwölf VS18 ist sehr einfach. Die kompakten Lautsprecher sind auf den Dollys alleine einfach zu handeln, zu winkeln und sind schnell ins Dach gezogen.

 

Enorm ist, dass ein System dieser Größe bei hohen Lautstärkepegeln einen so absolut transparenten Sound vor das Gesicht zaubert. Das ausgewogene Klangbild verändert sich über verschiedene Lautstärken nicht. Die Reichweite der Lowmids ist für zwei 8er-Hangs beachtlich, auch nach 35 Metern.

 

Die zwölf VS18 in cardioider Aufstellungsweise haben dem System das nötige Bassfundament für die elektronische Musik gegeben. Trotz des akustisch schwierigen Bodens haben die VS18 Bässe einen trockenen und sehr druckvollen Sound erzeugt.

 

Der Sound war von der Bühnenkante bis an das Hallenende in 45 Meter Entfernung sehr homogen.

 

Durch den sauberen Phasengang war sogar der Stereoeffekt am Ende der Besucherfläche noch bemerkbar. Es war in der Kombination eine für die Hallengröße optimale PA, die mit nur zwei Systemendstufen betrieben wurde. Der Veranstalter, alle Acts, die Besucher und alle mitwirkenden Techniker waren sehr zufrieden mit dem Sound."

 

 

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