EVVC setzt gerade jetzt auf Nachhaltigkeit

02.09.2020

Ilona Jarabek, Präsidentin des EVVC, blickt nach vorne: mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung in die Zukunft.

 

In den Wochen des Lockdowns aufgrund der Corona-Pandemie gab es viele Einschränkungen, große Umstellungen und enorme wirtschaftliche Einschnitte, die noch lange anhalten werden. Doch das Weltklima profitiert – durch erheblich weniger Emissionen und Abgase, Dreck und Müll.

Nur allzu deutlich wird sichtbar, wie groß die Verantwortung des Menschen am Klimawandel ist. Es gilt nun, Wege aus dieser Situation zu entwickeln, auf denen Klimaverträglichkeit und wirtschaftliche Prosperität in Einklang stehen.

 

Ilona Jarabek vom EVVC hat ein Ziel: mit Nachhaltigkeit in die Zukunft.

 

"Am besten fängt man mit der Thematik bei sich selbst und im eigenen Unternehmen an", empfiehlt Ilona Jarabek, Präsidentin des EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. und Geschäftsführerin der MuK Musik- und Kongresshalle Lübeck.

 

Die von GCB und EVVC zur Verfügung gestellten Tools wie der Branchenkodex fairpflichtet und das Auditierungsprogramm Green Globe sind hervorragende Hilfsmittel, um ungenutzte Potenziale und Handlungsfelder zu identifizieren.

 

"Unser Engagement im Umweltschutz ist auch in Corona-Zeiten unerlässlich und jetzt eine gute Chance, sich zukunftsweisend auszurichten“, so Jarabek.


Nachhaltigkeit als Kernthema der Branche

Das jüngst vom EVVC gemeinsam mit dem GCB German Convention Bureau e.V. veröffentlichte Meeting- & EventBarometer macht es deutlich: Beim Nachhaltigkeitsengagement der Veranstaltungsbranche ist eine positive Entwicklung zu verzeichnen.

Sowohl die Kunden- als auch die Anbieterseite beurteilen das Vorhandensein eines Nachhaltigkeitsmanagement-Systems als unerlässlich und richten ihr Tun danach aus: 45,5 Prozent der befragten Betriebe nutzen bereits ein solches Tool und 35,7 Prozent der befragten Kunden geben an, eben diese Anbieter beispielsweise bei der Wahl einer Veranstaltungslocation zu bevorzugen.

Dabei entscheiden sich rund drei Viertel der Veranstalter aufgrund der eigenen Firmenphilosophie dazu und erwarten in diesem Zusammenhang eine höhere Qualität der Leistungen. Für 42 Prozent aller befragten Anbieter und Veranstalter steht die nachhaltige Veranstaltungsausrichtung auf Platz 1 der zukunftsweisenden Trends der Branche.

 

Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Die Corona-Pandemie hat dem Digitalisierungs-Prozess einen enormen Schub verliehen: Homeoffice und Videokonferenzen waren für viele Mitarbeiter*innen noch vor wenigen Wochen unvorstellbar und gehören nun zum selbstverständlichen Arbeitsalltag.

Diese Erfahrungen werden auch Einfluss auf die Veranstaltungsbranche haben und unter anderem hybriden Events einen Boom verleihen. Dabei sollte Digitalisierung in die jeweiligen Nachhaltigkeitsstrategien eingebettet werden.

 

"Alles in allem dürfen wir nicht vergessen, wie wichtig die persönliche Begegnung weiterhin für uns Menschen ist", so Ilona Jarabek abschließend.

 

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