Vivat Led Zeppelin!

14.12.2007


Beim legendären Konzert in der Londoner O2-Arena kam ein MILO-System von Meyer Sound zum Einsatz.

Bis auf den letzten Platz mit achtzehntausend Fans gefüllt war die Londoner O2-Arena am Montag den 10. Dezember bei einem der am heißesten erwarteten Konzerte der Musikgeschichte. John Paul Jones, Robert Plant, Jason Bonham – Sohn des Original-Bandmitglieds John Bonham – und Jimmy Page spielten ein zweistündiges Set mit 16 ihrer bekanntesten Stücke, wiedergegeben durch ein massives Meyer Sound MILO System, das von dem in Großbritannien angesiedelte Verleihunternehmen Major Tom zur Verfügung gestellt wurde. Der Front of House war mit Big Mick Hughes (bekannt durch Metallica) besetzt, der die Band mixte, während Roy Williams die Vocals für Plant übernahm.

Das erste richtige Konzert, dass Led Zeppelin seit der Band-Auflösung im Jahr 1980 und dem Tod von John Bonham spielten, war ein Tribut für den verstorbenen Ahmet Ertegun, der die Band 1969 bei Atlantic Records unter Vertrag nahm. Die 18.000 Auserwählten (über eine Million Fans hatten sich registriert, um mittels eines Losverfahrens die Chance auf eines der 18.000 Tickets zu einem Stückpreis von 255 US-Dollar zu erlangen) standen bereits am Freitag außerhalb der Arena Schlange, darunter ein 25-jähriger Schotte, der Gerüchten zufolge 170.000 US-Dollar für zwei Tickets in einer Wohltätigkeitsauktion gezahlt hatte.
Major Tom Ltd. – unter der Leitung von Lars Brogaard, die kürzlich das Sound-System für die ausverkauften Prince-Konzerte in der O2-Arena zur Verfügung stellten, setzten ein kraftvolles Sound System bestehend aus 72 MILO-Lautsprechern mit einem Center Cluster aus sechs MICA-Lautsprechern und zehn geflogenen 700-HP-Subwoofern pro Seite ein.

Die Groundstacks umfassten neun 700-HPs pro Seite und jeweils vier MICAs als Outfill. Ergänzend sorgten ein MICA pro Seite, gemeinsam mit acht an der Bühnenkante aufgereihten UPA-1Ps für den Frontfill. Drei Galileo-Lautsprecher- Management-Systeme übernahmen die Steuerung der 36 Outputs. Luke Jenks, Technical-Support-Leiter für Meyer Sound Europa setzte einen SIM 3-Audio-Analyzer für das Tuning ein.

“Es war eine Ehre und ein Privileg, an diesem Event mit Kultstatus teilzuhaben”, sagt Brogaard. “Es gab eine Menge Anspannung, aber es ist immer beruhigend, mit einem der besten Sound-Equipments der Branche zu arbeiten. Die gesamte Crew, angefangen von den Ingenieuren bis hin zu den Leuten, die die PA zum Laufen gebracht haben, hat eine unglaubliche Aufgabe geleistet.”


Der ungeheure Einfluss von Led Zeppelin auf den Rock & Roll spiegelt sich sowohl in der Beliebtheit der Band bei ganzen Fan-Generationen wider, von denen einige noch nicht einmal geboren waren, als die Band zum ersten Mal spielte, als auch in den bis zum heutigen Tage verkauften 300 Millionen Alben. Die Zuschauermenge am Konzertmontag war verschwindend klein verglichen mit den geschätzt 400.000 Menschen, welche die letzten zwei UK-Konzerte besucht haben. Ihr Enthusiasmus war jedoch nicht weniger ansteckend als Led Zeppelin den begeisterten Fans “Good Times, Bad Times”, “ Misty Mountain Hop”, “Stairway to Heaven”, “Dazed and Confused” und “Whole Lotta Love” vorspielten.
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