Robe war mit einem gigantischem Messestand auf der ISE 2026 und zeigte unter anderem den neuen GigaPointe.
Der tschechische Beleuchtungstechnikhersteller Robe s.r.o. präsentierte sich mit einem beeindruckendem Messestand und einer Live-Show in Halle 6 auf der ISE 2026 in Barcelona und stellt den mit Spannung erwarteten GigaPointe vor.

Mit großem Team vor Ort: Robe auf der ISE 2026 (Foto: Louise Stickland / Robe)
Nachdem das Live-Performance-Konzept aus 2025 auf der ISE ein riesiger Publikumsmagnet war, inszenierte das Kreativteam von Robe auch in diesem Jahr eine komplexe Live-Show mit dem Titel „Excalibur – The Lights of the Round Table”.
Fraglos war das Setting mit Tänzern und einer akrobatischen Performance in Verbindung mit einem Industrie-Roboter, das Showhighlight der Messe und zog erneut das Publikum auf den Messestand der Robe Group.

Robe auf der ISE 2026 (Foto: Louise Stickland / Robe)
Selbstverständlich spielten GigaPointes die zentrale Rolle bei Beleuchtung und Show-Design von „Excalibur“. Vor- und nach der Show konnten die aktuellen und die neuesten Produkte der Robe Group in Demobereichen im Detail begutachtet und ausprobiert werden. Folglich war der GigaPointe das wohl meistbesprochene Gerät der ISE 2026.
Der GigaPointe überzeugt mit seiner LSW-3-Lichtquelle, eine Inhouse-Weiterentwicklung einer 350-Watt-Weißlicht-Laser-Quelle.
Nach fünf Metern erreicht der GigaPointe über 4.000.000 Lux, bleibt aber trotz dieser Lichtleistung in der Risikogruppe 2, was ganz neue Möglichkeiten bei der Event-Gestaltung eröffnet.
Die Ausstattung des Gerätes ist identisch mit dem weltweit angesehenen MegaPointe, was somit eine gute Kombination beider Geräte zulässt.
Auch Gewicht und Formfaktor sind annähernd gleich. Der GigaPointe ist IP65-klassifiziert und somit auch im Außenbereich einsetzbar.
Neben dem GigaPointe stellte Robe mit dem T10 PC und dem T10 Fresnel zwei weitere Produkte in der bei Theaterlichtschaffenden äußerst angesehenen T-Serie vor. Diese runden die T-Serie im unteren Helligkeitssegment um statische Stufenlinsen ab.
Ein weiteres wichtiges Anliegen des Robe-Messe-Standes war es, die Synergie-Effekte beim gemeinsamen Einsatz der einzelnen Marken (Anolis, Avolites, LSC Control Systems und Artistic Licence) der Robe-Gruppe anhand von Usecases zu erklären und ihre Neuheiten zu präsentieren.
Avolites startet zudem mit seiner 50 Jahre Avolites Kampagne, bei der es unter anderem eine goldene Konsole zu gewinnen gibt.
Excalibur – Teil 2

Robe auf der ISE 2026 (Foto: Louise Stickland / Robe)
Robes neueste Live-Show faszinierte das Publikum während der gesamten ISE.
„Excalibur“ wurde vom hauseigenen Kreativteam unter der Leitung von Nathan Wan und Andy Webb konzipiert und produziert und war ein elektrisierender Megamix aus verschiedenen Beleuchtungs-Genres und -Stilen-
Kombiniert mit Tanz- und Akrobatikdarbietungen, mitreißender Musik, einer starken Erzählung und atemberaubenden Darbietungen, die der Schwerkraft zu trotzen schienen. All dies demonstrierte die neuesten Technologien von Robe in genau der Umgebung, für die sie entwickelt wurden.
„Excalibur“ spiegelte die Bedeutung und Relevanz der ISE als globaler Branchen-Hub und Treffpunkt wider und unterstrich das Engagement von Robe, diese einzigartigen Messeerlebnisse für alle zu schaffen, die Spaß daran haben ... während sie die Produkte in Aktion sehen.
Wie zu erwarten war, war der neue GigaPointe der Star der Show.
Vierundzwanzig dieser gerade erst auf den Markt gebrachten Geräte standen im Mittelpunkt der Bühne und waren an vier vertikalen Traversen im Hintergrund angebracht, wodurch eine 6 x 4-Matrix-artige Lichtwand entstand, die während der Show eine herausragende Rolle spielte.
GigaPointes wurden für Spot- und Beam-Effekte sowie für Eye-Candy-Effekte eingesetzt und veranschaulichten gekonnt, wie die Phosphor-Engine in Kombination mit Prismen fantastische In-Camera-Effekte erzeugen kann, ohne dass die Strahlen zu direkt auf die Menschen treffen.
Nathan Wan schätzt viele Funktionen der GigaPointe, darunter die Strahlqualität, die perfekt parallel ohne Divergenz bleibt und knackig und sauber ist, sowie die Tatsache, dass sie dank der Leistungsstärke der Lichtquelle so viel vielseitiger einsetzbar ist.
Die Scheinwerfer wurden nicht nur eingesetzt, um sie buchstäblich in den Mittelpunkt zu stellen, sondern auch, um zu veranschaulichen, wie sie sich gegen alle anderen Scheinwerfer auf der Bühne behaupten können, von denen es in einem kleinen Bereich insgesamt über 250 gab, darunter 8 iBOLTS.
Weitere in der Show verwendete Scheinwerfer waren die komplette Serie der iFORTE LTX-, iESPRITE LTL- und iPAINTE LTM-Leuchten, T10s und T11s, Tetra2s, FOOTSIE2s, SVB1s auf 4-Bar-Stangen, SVOPATT Classics und PAINTE Fresnels.
Wan nutzte die SVB1s maximal aus – er liebt diese anpassungsfähigen kleinen Scheinwerfer – und hier waren sie in der Mitte der Show als funkelnde Egg-Strobe-Effekte sehr präsent, die auch zur Betonung von Beats und Rhythmen in der Musik überlagert werden konnten, während die Grundfarbe beibehalten wurde. Die Pixelsteuerung über den Bildschirm fügt bei Bedarf eine weitere Ebene des Funkelns hinzu.
Drei iESPRITE LTLs wurden als Verfolgungsscheinwerfer eingesetzt – jeweils einer für die drei Darsteller –, die auf drei RoboSpot-Systemen liefen und von Studenten bedient wurden, die aus verschiedenen internationalen Elementen der Bildungsinitiative NRG (Next Robe Generation) von Robe ausgewählt worden waren.
Sechs Studenten aus Deutschland, Großbritannien, Litauen und Belgien wurden im Rahmen einer offenen Ausschreibung ausgewählt und nahmen an der Messe teil.
Neben der Bedienung der RoboSpots und der Unterstützung im NRG-Bereich des Messestandes war dies eine ideale Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, zu lernen und wertvolle Erfahrungen bei einer wichtigen Branchenveranstaltung zu sammeln.

Robe auf der ISE 2026 (Foto: Louise Stickland / Robe)
„Excalibur“ wurde auf einer Avolites D9-215-Konsole programmiert und ausgeführt. Zu den Herausforderungen gehörten die Arbeit mit einer vollständig bodenunterstützten Anlage und wie immer der übliche Zeitdruck auf Messen, aber dank umfangreicher Planung und Vorabvisualisierung verlief diese ambitionierte Show reibungslos.
Die Szenografie, die Videoinhalte und die Kostüme der Show wurden ebenfalls vom Kreativteam von Robe entworfen und produziert, das eng mit einem Choreografen und Oskar Skrypko zusammenarbeitete, der seine eigenen Bewegungen mit Pauline entwickelte, einer Idee von Ulik Robotic Shows unter der Leitung von Ulrich Kahlert.
Es war zwar das erste Mal, dass Robe eine komplette Live-Show auf der ISE produziert hat, aber angesichts des großen Interesses, der Begeisterung und der Resonanz, die sie hervorgerufen hat, wird es sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein.


