Howard Carpendale und die Hog

08.06.2026

Der Lichtdesigner Lutz John setzt bei Howard Carpendales Abschiedstour auf die Stage Hog von ETC.


Nach dieser Tournee ist Schluss: Howard Carpendale verabschiedet sich mit einer letzten Tournee – durch einige Sommer-Open-Airs – von seinen zahlreichen Fans.

Wie die umjubelten Shows zeigen, ist diese letzte Konzertreise zugleich eine seiner besten: tolle Band, ein Sänger in Höchstform – und Licht- und Tontechnik vom Feinsten.

 

Von der Stage Hog geleuchtet: Let´s Do It Again, Again“, die (wohl) letzte Tour von Howard Carpendale (Fotos: Jennifer Schmidt-Rüdt / ETC)

Von der Stage Hog geleuchtet: "Let´s Do It Again, Again“, die (wohl) letzte Tour von Howard Carpendale (Fotos: Jennifer Schmidt-Rüdt / ETC)


Für die emotionale Lichtinszenierung der augenzwinkernd mit „Let´s Do It Again, Again“ betitelten Tournee ist Lutz John verantwortlich.
Sein wichtigstes Tool auf der Tour: Stage Hog von ETC.

Als einer der wohl renommiertesten Lichtdesigner Deutschlands ist John langjähriger Hog-User. Mit der neuen Generation des legendären Lichtsteuerpults konnte er sich auf Anhieb anfreunden:

„Es ist sehr bedienerfreundlich angelegt, alles ist sehr übersichtlich. Ich habe mich an der Konsole sofort wie zu Hause gefühlt.“


Nach eigener Auskunft ist John kein Technik-Nerd. Konsolen sind für ihn „Werkzeuge“, mit deren Hilfe er seine Kreativität umsetzen kann. „Deshalb muss die Bedienoberfläche einfach sein. Ich muss alles schnell verstehen, der Workflow sollte intuitiv sein, da ich mich nicht zu sehr mit den technischen Aspekten beschäftigen möchte.“

Genau dieses einfache und intuitive Handling böten ihm seit Jahren die Hog-Pulte – auch die Konsolen der neuesten Generation.

 

Lutz John schwört auf das bedienerfreundliche Konsolen-Konzept der Tour Hog (Fotos: Jennifer Schmidt-Rüdt / ETC)

Lutz John schwört auf das bedienerfreundliche Konsolen-Konzept der Stage Hog (Fotos: Jennifer Schmidt-Rüdt / ETC)


Für die letzte Tournee wollte Carpendale visualisieren, dass er und seine – aus exzellenten Musikern bestehende – Begleitband eine Einheit bilden.
Ein illuminierter Kreis symbolisiere dieses Gemeinschaftsgefühl.

Eine große Leinwand bildet den optischen Gegenpart und rundet das Stage-Design ab.

„Durch dieses Arrangement wirkt es so, als ob Carpendale und seine Musiker in einer Art Bilderwelt agieren würden. Die eigentlich nur zwölf Meter breite Bühne erscheint dadurch optisch größer, als sie tatsächlich ist.“


Wichtigstes Kriterium bei der visuellen Inszenierung sei „Ausgewogenheit“ gewesen, sagt John. „Bühne, Licht und Video sollten als Einheit wahrgenommen werden. Kein Element sollte heller als das andere wirken.“

Deshalb habe man auch bewusst auf knallige Effekte wie Konfetti oder Pyrotechnik oder ähnliches verzichtet.

„Es ist ein sehr schlichter, aber auch ein sehr geschmackvoller Look, den sich Howard Carpendale für seine letzte Konzertreise gewünscht hat. Die Zuschauerresonanz gibt ihm absolut recht.“

 

Von der Stage Hog geleuchtet: "Let´s Do It Again, Again“, die (wohl) letzte Tour von Howard Carpendale (Fotos: Jennifer Schmidt-Rüdt / ETC)

Lutz John mit der Stage Hog bei "Let´s Do It Again, Again“, der (wohl) letzten Tour von Howard Carpendale (Fotos: Jennifer Schmidt-Rüdt / ETC)